Yoga Instructor Frederike Joanna Barow

Frederike

Namastè LtsGoYoga Friends,

Hier kommt ein Portrait von Frederike Joanna Barow aus Hamburg,
Yogainstruktor, Manager bei Personal und Business Yoga und noch vieles mehr.

 

1. Frederike, Du hast Erziehungswissenschaften studiert, hast aber auch den Yoga Weg eingeschlagen. Erzähl uns wie du zum Yoga gekommen bist.

Meine Liebe zu ästhetischen körperlichen Bewegungen begann schon im Alter von 5 Jahren, als ich mit dem Kunstturnen begann und schnell jeden Tag in der Turnhalle verbrachte. Bundeskader, Deutsche Meisterschaften und der Plan auf ein Sportinternat in Berlin zu gehen folgten. Als Teenager entschied ich mich dann jedoch für meine Freunde und Familie und das Turnen rückte in den Hintergrund – meine Liebe zur Bewegung aber nicht. In einem Australienurlaub in Byron Bay entdeckte ich Yoga für mich. Es war nicht die Liebe auf den ersten Blick, aber es fühlte sich gut an und irgendetwas hat es in mir bewegt, ohne dass ich es zuordnen konnte. Seitdem begleitet mich Yoga mal mehr mal weniger, bis ich 2007 nach Hamburg zum Studieren zog und mit Iyengar Yoga begann. Schnell war ich jeden Tag im Studio, um körperliche und vor allem geistige Balance zum Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften zu erlangen.

Yoga bekam eine immer größere Bedeutung in meinem Leben und war die perfekte Ergänzung zu meinem Studienfach, das sich neben Pädagogik auch mit Psychologie und Soziologie befasste. Von nun an gab es keinen Tag mehr, an dem ich nicht auf der Matte war und somit war der Weg geebnet für meinen weiteren Yoga Werdegang.

 

2. Was verbindest du mit Yoga?

Yoga bedeutet heute für mich vor allem eins: Gleichgewicht und Selbstakzeptanz. Ich habe gelernt mir selbst zuzuhören und auch mal Pausen einzulegen. Der Körper spricht zu uns jeden Tag, wenn wir endlich auf diese Signale vertrauen und lernen sie zu verstehen.

 

3. Welchen persönlichen Einfluss hat Yoga auf dich?

Ich bin ruhiger geworden und auch wenn ich nach wieviel dazu neige, alles was ich tue perfekt machen zu wollen, so gelingt es mir doch es wahrzunehmen und diesem Impuls nicht nachzugeben. Denn Perfektionismus ist der größte Feind von Kreativität und die brauche ich jeden Tag in meinem „Herzensjob“ als Yogalehrerin.

 

4. Du unterrichtest Yoga, welcher Yoga Stil wird in deinem Unterricht praktiziert?

Ich unterrichte inzwischen meinen eigenen Stil – viel Wert lege ich auf exakte, dem Körper individuell angepasste Ausrichtung aus dem Iyengar Yoga eingebettet in einen Vinyasa Flow, bei dem jede Haltung intensiv gespürt und getragen wird durch den Atem. Lachen und Humor sind weitere Zutaten, die in keiner meiner Stunden zu kurz kommen. Musik ist eine weitere Leidenschaft von mir – Playlists zu kreieren aus traditionellen Mantras und modernen Beats. Meine neueste Playlist findet ihr unter https://open.spotify.com/user/11176640984/playlist/4PuUMbItMYp5e5MOgcMtDj

 

5. Du bietest auch Business Yoga an. Erklär uns die Besonderheit/Unterschied zur herkömmlichen Yogapraxis!

Yoga für/in Firmen unterscheidet sich darin, dass der Fokus meist mehr auf Entspannung und Achtsamkeit liegt. Klassische Bewegungsmuster des Büroalltags, die sich in Verspannungen im Schulter-/Nackenbereich zeigen, nehmen einen großen Teil der Yogaeinheiten ein.

6. Welche Erfahrungen hast du mit Business Yoga gemacht?

Ich mag sehr gern in Firmen unterrichten, weil ich gerade dort bemerke, wie es den Teamzusammenhalt stärkt und das Bewusstsein für den eigenen Körper neue Dimensionen erreicht. Stresssignale werden früher wahrgenommen und viele meiner Schüler aus dem Firmenyoga nehmen diese Achtsamkeit mit zum Arbeitsplatz und praktizieren nun auch eigenständig am Arbeitsplatz oder sind sogar „normale“ Schüler von mir in einem Studio geworden.

Besonders interessant fand ich einen Workshop Tag bei der Lufthansa zum Thema „Achtsamkeit“. Es kamen Schüler unterschiedlicher Nationen, Positionen und Alters aus dieser Firma zusammen und ich hatte die Möglichkeit, Ihnen Mindfulness in Mind & Body“ auf Englisch näherzubringen. Es war fantastisch und eine wirklich tolle Erfahrung!

 

7. Gibt es eine spezielle Yogaerfahrung die du erlebt hast und uns erzählen möchtest?

So gern ich jetzt die eine erleuchtende oder herausragende Yogaerfahrung teilen würde – Es gibt keine 😉 Es gibt ganz viele einzelne, die letztlich den Weg für meine Berufung als Yogalehrer geebnet haben. Ich denke auch, dass es genau das ist, was Yoga ausmacht – der Weg, den Du gehst. Jeder einzelne Schritt für sich ist bedeutend und mit jedem Schritt merke ich, dass ich nach und nach immer mehr in die Tiefe dieser Lebensphilosophie eintauche und dass mein Yoga außerhalb der Matte genau so viel Raum einnimmt, wie die die Zeit, die ich auf der Matte verbringe.

 

8. Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Meine Pläne für die Zukunft sind, mit meiner Liebe zum Yoga und meiner Leidenschaft Yoga zu unterrichten, möglichst viele Leute zu erreichen und zu berühren und am besten bis an mein Lebensende Yoga zu leben und zu praktizieren.

 

9. Eine Fee kommt vorbei und du hast 3 Wünsche frei, welche sind sie?

Gesundheit Liebe und Zufriedenheit in meinem Leben und dem meiner Familie und Freunde!

Vielen Dank Frederike 🙂

Und hier kannst du Kontakt mit Frederike aufnehmen:

https://www.fjbyoga.de

Facebook: Frederike.j.barow

Instagram: fjb_yoga

 

 

 

Nicole Bogs